Reklamationsbarometer Schweiz 2025
Die Reklamationszentrale Schweiz ihre Daten aus allen Quellen analysiert und ausgewertet. Rund 5'800 direkte Interaktionen und fast 1,48 Millionen Suchanfragen aus dem Jahr 2025 bilden das Fundament dieses Reports.
Unsere Analyse basiert auf einem 5-Stufen-Modell, das den Leidensweg der Konsumenten nachzeichnet. Von der ersten unsicheren Google-Suche bis zur kostenpflichtigen juristischen Hilfe der Reklamationszentrale Schweiz. Dabei haben wir unterschiedliche Datenquellen herangezogen, um ein ganzheitliches Bild der Konsumentenstimmung zu zeichnen.
Die Quellen und Datenbasis
Unsere Analyse basiert auf einem 5-Stufen-Modell, das den Leidensweg der Konsumenten nachzeichnet. Von der ersten unsicheren Google-Suche bis zur kostenpflichtigen juristischen Hilfe der Reklamationszentrale Schweiz. Dabei haben wir unterschiedliche Datenquellen herangezogen, um ein ganzheitliches Bild der Konsumentenstimmung zu zeichnen.
Quelle 1: Die Sorge (Google Suche):
Wonach suchen Menschen, wenn sie unsicher sind?
Datenbasis: 1,48 Mio. Suchanfragen & 366'715 Seitenaufrufe
Quelle 2: Die Hilfe (Chat auf Reklamationszentrale.ch):
Was wird gefragt, wenn das Problem akut brennt?
Datenbasis: 2'832 Chat-Konversationen
Quelle 3: Die Wut (Reklamations-Formular):
Wer macht sich die Mühe, eine offizielle Beschwerde zu verfassen?
Datenbasis: 1'171 Formular-Meldungen
Quelle 4: Die Ohnmacht (Kommentare):
Wer warnt andere öffentlich vor seinen Erfahrungen?
Datenbasis: 325 Webseiten-Kommentare
Quelle 5: Die Aktion (Bezahlte Hilfe):
Wo ist der Schmerz so gross, dass Geld für professionelle Unterstützung bezahlt wird?
Datenbasis: 1'313 juristische Mandate und 153 Experten-Reklamationsschreiben.
Alle Dienstleistungen zur Reklamation, jurisitscher Hilfe oder Reklamation vom Experten finden Sie hier:
Das Ergebnis ist eine ehrliche und direkte Bestandsaufnahme: Wer sind die grössten Reklamationsverursacher des Jahres? Welche neuen Fallen lauern im Netz? Und warum landen Traditionsunternehmen im Ranking oft an ganz anderer Stelle als dubiose Abo-Fallen? Diese Unterscheidung zeigt, in welchem Stadium der Eskalation sich der Kunde befindet: Von der ersten unsicheren Google-Suche bis hin zur öffentlichen Wutentladung oder der juristischen Hilfe der Reklamationszentrale.
Auswertung nach Quelle im Detail
Quelle 1: Die Sorge (Google Suche) - "Wonach suchen Konsumenten?"
Datenbasis:
Google Search Console: 1.48 Mio. Suchanfragen
Google Analytics: 366'715 Seitenaufrufe
Hier herrscht grosse Unsicherheit. Der Konsument hat bestellt, aber keine Bestätigung erhalten, oder er sieht eine unbekannte Abbuchung. Er sucht nach "Erfahrungen", "Fake Shop" oder einer versteckten Telefonnummer. Firmen in dieser Liste haben oft ein massives Vertrauens- oder Erreichbarkeitsproblem.
1. Die Sorge (Suche)
1.48 Mio. Google-Anfragen
- Temu (308k): Dominiert rund 21% aller Suchen.
- JustAnswer (102k): Angst vor der Abo-Falle.
- Lena Boutique (69k): Fake-Shop Alarm.
Quelle 2: Die Hilfe (Chatkonversationen) - "Wo brennt es akut?"
Datenbasis: Chats auf Reklamationszentrale.ch (2'832 Konversationen).
Hier braucht der Kunde sofortige Unterstützung. Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen (Rechnung liegt vor, Paket fehlt), und er sucht einen schnellen Ausweg oder eine Erklärung.
2. Die Hilfe (Chat)
2'832 Live-Konversationen
- Obligo & Inkasso: "Muss ich das bezahlen?"
- Die Post: Frust über verlorene Pakete & Zoll.
- RZ als Ersatz: Wenn Firmen nicht erreichbar sind.
Quelle 3: Die Wut (Formular "Was ärgert Sie") - "Wer hat wirklich Mist gebaut?"
Datenbasis: 1'171 eingereichte Reklamationen via Formular "Was ärgert Sie".
Hier ist die Geduld am Ende. Der Kundendienst der Firma hat versagt oder sich totgestellt. Die Konsumenten nehmen sich Zeit, um den Fall detailliert niederzuschreiben. Hier geht es um Vertragsbruch, Defekte und das Prinzip. Auffällig ist, dass hier die grossen Schweizer Marken dominieren, während die Fake-Shops (Ebene 1) fehlen. Warum? Weil man bei Migros oder Sunrise noch Hoffnung auf eine Lösung hat (Kulanz, Korrektur), während man bei einem China-Shop oft resigniert.
3. Die Wut (Formular)
1'171 Offizielle Meldungen
- Migros: Qualitätsprobleme bei Lebensmitteln.
- Telekom: Unerreichbarkeit bei Problemen.
- Hoffnung: Beschwerde dort, wo man Kulanz erwartet.
Quelle 4: Ärger öffentlich machen (Kommentare) - "Warnung an alle anderen!"
Datenbasis: Kommentare und Diskussionen auf der Webseite von 325 Konsumenten
Der Kunde will nicht mehr nur eine Lösung, er will Gerechtigkeit oder zumindest andere warnen ("Solidarität"). Er hinterlässt einen digitalen Fussabdruck der Unzufriedenheit unter Warnlisten, Firmeneinträge oder Artikeln.
4. Ohnmacht (Kommentare)
325 Öffentliche Warnungen
- Obligo AG: "Mich hat es auch erwischt!"
- Politik: Grundsatzdiskussionen bei Post & SBB.
- Warnung: Andere vor Fehlern bewahren.
Quelle 5: Aktion und Hilfe durch Reklamationszentrale
Datenbasis: Juristische Unterstützung in 1'313 Mandaten und 153 Experten-Reklamationsschreiben.
Dies ist der "Moment der Wahrheit". Während man bei Migros oder der Post vielleicht aufgibt, ist bei diesen Firmen der Leidensdruck so gross (hohe Kosten, Angst, Scham), dass die Konsumenten bereit sind die Reklamationszentrale zu beauftragen um das Problem zu lösen. Hier geht es nicht mehr um "Service", sondern zunehmend um rechtliche Sicherheit und in vielen Fällen um existenzielle Sorgen.
5. Die Aktion (Juristische Hilfe durch Reklamationszentrale)
1'313 Juristische Mandate
- Dating & Abos: Kunden zahlen für den Ausstieg.
- Inkasso-Abwehr: Schutz vor Forderungen.
- Konsumgüter: Durchsetzung von Garantieansprüchen.
Zusammengefasst die Top 25 der Firmen mit dem meisten Reklamationsbedarf
Dieses Ranking zeigt, welche Unternehmen bei Konsumenten 2025 über alle genannten Quelle für den meisten Ärger und Aufwand gesorgt haben.
So wurde gewichtet:
Suche (Quelle 1) = Faktor 1
Chat (Quelle 2) = Faktor 2
Formular (Quelle 3) = Faktor 3
Kommentare (Quelle 4) = Faktor 4
Bezahlte Hilfe/Mandate (Quelle 5) = Faktor 5
Der Gesamtscore ergibt sich aus der gewichteten Summe über alle Kanäle.
Die drei grossen Entwicklungen:
A. Die "China-Falle" via Social Media (Platz 1-3)
Shops wie Lena Boutique, Coolbe und der Riese Temu dominieren das Barometer.
Der Treiber: Aggressive Werbung auf Instagram/Facebook/TikTok mit Hochglanz-Bildern.
Das Problem: Geliefert wird billigste Ware ("Dropshipping") oder gar nichts. Rücksendungen sind faktisch unmöglich oder teurer als die Ware.
Die Reaktion: Konsumenten suchen massenhaft nach "Fake Shop" oder "Erfahrungen", oft erst nach der Bestellung.
B. Die Inkasso-Symbiose (Platz 4, 7, 10, 16, 17, 19)
Ein Grossteil des Inkasso-Ärgers (Infoscore, Parkon, allg. Inkasso) wird nicht durch unbezahlte Stromrechnungen verursacht, sondern durch Dating-Portale und Abo-Fallen (Obligo, Parship, Paidwings).
Das Problem: Diese Firmen nutzen Inkassobüros als Druckmittel, um zweifelhafte Forderungen einzutreiben.
Die Folge: Die Inkasso-Branche leidet unter einem noch schlechteren Ruf, da sie zum Handlanger von "Abzocke" wird.
Neu: Dass auch Anwaltskanzleien aus Deutschland diese Forderungen "eintreiben" ist bekannt. Neuerdings
C. Traditionsfirmen: Ärger ja, Anwalt nein (Platz 5, 8, 12, 13)
Etablierte Schweizer Marken wie Migros, Coop, Die Post oder Sunrise generieren zwar viele Beschwerden (Chats, Formulare), landen im Gesamtranking aber im Mittelfeld.
Der Grund: Hier geht es um "Ärger" (Qualität, Verspätung), nicht um existenzielle Sorgen. Kunden suchen den Dialog, zahlen aber selten für juristische Hilfe gegen diese Firmen. Diese Kunden suchen eher den Dialog (Chat/Formular/Kommentare) als den Anwalt.
Gesamtranking 2025
Gewichteter Score (Alle Kanäle)
- Fake-Shops: Lena Boutique & Coolbe dominieren.
- Massenmarkt: Temu durch schieres Volumen.
- Allrounder: Obligo AG in fast allen Kanälen top.
| Rang | Firma | Haupt-Treiber (Grund) |
|---|---|---|
| #1 | Lena Boutique | Fake-Shop Alarm. Enorme Suchanfragen und Chats. User fühlen sich betrogen und suchen massiv nach Erfahrungen. |
| #2 | Coolbe | China-Falle. Ähnlich wie Lena Boutique: Hohe Unsicherheit treibt den Such-Score. |
| #3 | Temu | Massen-Phänomen. Gigantisches Suchvolumen zu Rücksendungen und Zoll, dazu viele Chats. |
| #4 | Obligo AG | Der "Allrounder" des Ärgers. Hohe Werte in allen Kategorien: Viele Suchen, viele Chats und sehr viele bezahlte Mandate (Faktor 5). |
| #5 | Migros | Der Alltag. Führt bei den Formularen (Faktor 3) und Chats, aber weniger bei den "teuren" Problemen. |
| #6 | JustAnswer | Abo-Schreck. Hohes Suchvolumen ("Kündigung") und Chats treiben den Score. |
| #7 | Infoscore | Inkasso-Druck. Hohe Suchanfragen von Verunsicherten. |
| #8 | Fust | Service-Lücke. Viele Suchen nach der Telefonnummer und viele Formular-Beschwerden über Garantiefälle. |
| #9 | Paycon AG | Handyrechnung. User suchen nach der Ursache für Abbuchungen. |
| #10 | Parkon | Bussen-Ärger. Hohes Suchvolumen wegen Inkasso für Parkbussen. |
| #11 | Conforama | Wartezeit. Stark bei Formularen (Möbel kommen nicht) und Suche. |
| #12 | Die Post | Logistik. Spitzenreiter bei Kommentaren (Faktor 4) und Chats (Paket weg). |
| #13 | Coop | Alltag. Ähnlich wie Migros, aber mit weniger absoluten Fallzahlen. |
| #14 | Sunrise | Vertrags-Frust. Hohe Anzahl an Formular-Meldungen und Chats. |
| #15 | Inkasso (Allg.) | Angst. Viele Chats und bezahlte Mandate zur Abwehr unberechtigter Forderungen. |
| #16 | Paidwings | Dating-Abzocke. Hoher Anteil an bezahlten Mandaten (Faktor 5) pusht den Score. |
| #17 | Date4Friend | Senioren-Falle. Fast nur bezahlte Mandate (VIP-Mitgliedschaften), daher trotz geringer Suche im Ranking. |
| #18 | Phoenix Rent | Mietwagen. Hohes Suchvolumen ("Erfahrungen"). |
| #19 | Parship | Kündigungs-Drama. Lebt fast nur von den bezahlten Mandaten (Faktor 5). |
| #20 | Qualidates | Kreditkarten. Hohe Anzahl an Mandaten zur Rückforderung. |
| #21 | C-Date | Dating. Ähnlich Parship: Kündigungshilfe ist gefragt. |
| #22 | Swisscom | Service. Solide Anzahl an Formularen und Chats, aber wenig "Sorge" (Suche). |
| #23 | The Casual Lounge | Dating. Bezahlte Mandate treiben den Score. |
| #24 | Interdiscount | Garantie. Formular-Beschwerden und Suche nach Hilfe. |
| #25 | Salt | Netz. Formular-Meldungen über Netzabdeckung und Vertrag. |
Worauf Konsumenten 2026 achten sollten. Trends, Warnungen und Schutzmassnahmen.
Das Jahr 2025 hat gezeigt: Die Art und Weise, wie Konsumenten getäuscht oder enttäuscht werden, hat sich verschoben. Weg vom klassischen "Kaputten Fernseher", hin zu psychologisch raffinierten Abo-Fallen und täuschend echten Fake-Shops auf Social Media. Basierend auf den Daten von 2025 lassen sich für 2026 vier grosse Risikotrends ableiten.
1. Trend: Der "Swiss-Fake" & Dropshipping 2.0
Die Gefahr: Onlineshops wirken zunehmend lokal und vertrauenswürdig. Namen wie "Lena Boutique Berlin" oder "Zürich Mode" suggerieren Nähe und Qualität. Die Realität: Dahinter stecken oft Dropshipping-Firmen, die billigste Ware direkt aus China versenden (oder gar nicht liefern). Die Fotos sind oft von echten Designern gestohlen.
Daten-Beweis: Platz 1 und 2 im Ranking (Lena Boutique, Coolbe) werden fast ausschliesslich über Google gesucht ("Erfahrungen"), weil Kunden nach dem Kauf merken, dass etwas nicht stimmt.
Prognose 2026: Dank KI werden diese Shops noch professioneller aussehen (perfektes Deutsch, generierte Kundenbewertungen).
2. Trend: Die "5-Franken-Falle" (Abo-Abzocke)
Die Gefahr: Dienstleistungen (z.B. eine Expertenantwort bei JustAnswer) oder Produkte werden für einen Kleinstbetrag (z.B. 5 CHF) angeboten. Die Realität: Mit der Zahlung wird im Kleingedruckten ein teures Monatsabo abgeschlossen. Besonders gefährdet sind Senioren, die unbeabsichtigt auf Werbebanner klicken (Obligo AG).
Daten-Beweis: Obligo (Platz 4) und JustAnswer (Platz 6) gehören zu den Top-Verursachern. Bei Paidwings und Date4Friend zahlen Konsumenten am häufigsten für anwaltliche Hilfe, um aus den Verträgen zu kommen.
Prognose 2026: Die Abos werden noch versteckter in "Spielen" oder "Gewinnspielen" auf dem Smartphone platziert.
3. Trend: Inkasso als psychologische Waffe
Die Gefahr: Inkassobüros (Infoscore, Riverty) werden nicht mehr nur für berechtigte Schulden eingesetzt, sondern gezielt als Druckmittel für fragwürdige Forderungen (Dating-Portale, Parkbussen auf Privatgrund). Die Realität: Die Drohkulisse (Bonitätseintrag, Betreibung) bringt viele dazu, ungerechtfertigte Rechnungen zu bezahlen.
Daten-Beweis: Inkasso ist eines der Top-Themen im Chat. Die Frage "Muss ich das zahlen?" dominiert die Hilferufe.
4. Trend: Der "Geister-Kundendienst"
Die Gefahr: Bei etablierten Firmen (Migros, Sunrise, Post, Fust) wird der persönliche Kontakt zunehmend abgeschafft. Die Realität: Chatbots verstehen komplexe Probleme nicht, Telefonnummern sind versteckt. Der Kunde bleibt auf seinem Problem sitzen.
Daten-Beweis: Viele User nutzen die Reklamationszentrale als "Ersatz-Kundendienst", weil sie beim eigentlichen Anbieter nicht durchkommen.
So schützen Sie sich 2026: Die 5 wichtigsten Tipps
Der "Impressum-Check" ist Pflicht: Bevor Sie bei einem unbekannten Shop bestellen (besonders via Instagram/TikTok): Schauen Sie ins Impressum. Gibt es eine Schweizer Adresse? Eine Telefonnummer? Wenn nicht: Finger weg.
Sperren Sie "Mehrwertdienste": Lassen Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter (Swisscom, Sunrise, Salt) sofort das Bezahlen von Drittanbieter-Diensten sperren. So kann Paycon oder Obligo nichts über die Handyrechnung abbuchen.
Kreditkarten-Statement prüfen: Kontrollieren Sie monatlich Ihre Abrechnung. Bei Abbuchungen von unbekannten Firmen (z.B. pdws.ch, JustAnswer) sofort reklamieren und die Karte notfalls sperren.
Keine Angst vor Inkasso-Briefen: Ein Inkasso-Brief ist kein Gerichtsurteil. Wenn Sie die Forderung nicht kennen: Bestreiten Sie diese schriftlich (Einschreiben) und zahlen Sie nicht aus Angst.
Fotos machen: Bei Retouren (Temu, Zalando) oder Mietwagen-Rückgaben (Phoenix Rent) immer Beweisfotos machen. Ohne Beweis sitzen Sie am kürzeren Hebel.
Konsumentenfeedbacks und Kommentare zu den Top 25 Reklamationsverursacher 2025
1. Lena Boutique
(Fake-Swiss-Shop / Dropshipping)
"Ich habe einen Wintermantel für 120 CHF bestellt, der auf den Fotos wie hochwertiges Leder aussah. Bekommen habe ich einen stinkenden Plastiksack mit einer Jacke, die so dünn ist wie Papier und nach Chemie riecht. Eine absolute Frechheit!"
"Habe versucht, die Ware zurückzusenden. Mir wurde eine Adresse in China genannt und ich soll die Versandkosten von 45 Franken selbst tragen! Auf der Webseite stand 'Zürich' und 'Gratis Rückversand'. Das ist glatter Betrug."
"Ich warte seit 8 Wochen auf meine Bestellung. Auf meine 10 E-Mails kam nie eine Antwort, ausser einer automatischen Nachricht auf Englisch. Telefonnummer gibt es nicht. Mein Geld ist wohl weg."
"Achtung, alles Fake! Die Bilder sind von echten Designern geklaut. Was ankommt, ist billigster Ramsch, der nicht mal einem Kind passt. Ich fühle mich komplett verarscht."
2. Coolbe
(China-Marktplatz)
"Habe Elektronik bestellt, die lebensgefährlich aussieht. Der Stecker passt nicht in Schweizer Dosen und das Gerät sprüht Funken. Der Support bietet mir lächerliche 3 Franken als Entschädigung an."
"Bestellung wurde angeblich zugestellt, aber ich habe nichts erhalten. Der Support sagt einfach 'Pech gehabt' und schliesst das Ticket. PayPal-Käuferschutz ist meine letzte Hoffnung."
"Die Kleidergrössen sind ein Witz. XXL bestellt, passt nicht mal meiner 12-jährigen Tochter. Rücksendung wird verweigert mit der Begründung, es sei 'Hygiene-Ware'. Nie wieder!"
"Vorsicht Falle! Sie werben mit Markenprodukten, schicken aber billige Kopien. Das ist Markenpiraterie und illegal. Dass sowas in der Schweiz Werbung machen darf, ist ein Skandal."
3. Temu
(Massen-Versandhandel)
"Ich werde von Zollrechnungen erschlagen! Habe für 80 Franken bestellt und jetzt will die Post nochmals 30 Franken Gebühren an der Haustür. Nirgends stand was von Zoll!"
"Habe 5 Artikel bestellt, 4 davon sind kaputt oder falsch. Die App lässt mich keine Reklamation erfassen, es dreht sich alles im Kreis. Ich will mein Geld zurück, nicht irgendwelche 'Credits'!"
"Retoure ist unmöglich. Der Barcode für die Post funktioniert nicht und der Chatbot versteht mein Problem nicht. Ich sitze auf einem Haufen Plastikmüll."
"Datenschutz-Katastrophe! Seit ich die App habe, bekomme ich Spam-Anrufe und seltsame Abbuchungen. Ich habe die App sofort gelöscht und Karte gesperrt."
4. Obligo AG
(Abo-Falle)
"Ich bin 82 Jahre alt und weiss nicht, wie ich zu einem Erotik-Abo komme. Ich habe kein Internet am Handy! Jetzt drohen sie mir mit Inkasso und Gericht. Ich habe Angst, meine Rente zu verlieren."
"Rechnung über 120 CHF erhalten für 'Click & Play'. Ich habe nie etwas bestätigt! Die Hotline ist unfreundlich und legt einfach auf, wenn man widerspricht. Reine Mafia-Methoden."
"Habe eine 'Letzte Mahnung vor Betreibung' erhalten, obwohl ich die erste Rechnung nie gesehen habe. Die setzen einen so unter Druck, dass man fast zahlt, nur um Ruhe zu haben."
"Sie behaupten, ich hätte auf einen Banner geklickt. Ein Klick ist doch kein Vertrag! Das ist arglistige Täuschung und gehört verboten."
5. Migros
(Detailhandel)
"Habe am 24.12. Vermicelles in der Filiale Wil gekauft. Zuhause der Schock: In einem Becher fehlte die Meringue komplett, der andere war sauer und ungeniessbar. Mein Weihnachtsessen war ruiniert!"
"Das 'M-Budget' Hackfleisch war innen grau und hat faulig gerochen, obwohl das Datum noch gut war. Musste alles wegwerfen. Die Qualität hat massiv nachgelassen."
"An der Kasse wurde ich behandelt wie ein Dieb, weil der Scanner einen Artikel nicht erfasst hat. Die Filialleiterin hat mich vor allen Leuten angeschrien. So geht man nicht mit Stammkunden um."
"Mogelpackung hoch zehn! Der Quark kostet gleich viel, aber es sind plötzlich 50gweniger drin. Das ist versteckte Preiserhöhung und verarsche am Kunden."
"Beim Reinbeissen in ein Schoggigipfeli habe ich Plastik entdeckt – leider die Hälfte beim Abbeissen geschluckt und mich verschluckt. Habe auch Beweisfotos. Ich bin sowas von enttäuscht!"
6. JustAnswer
(Abo-Falle)
"Wollte nur EINE Frage für 5 Franken stellen. Plötzlich buchen die mir jeden Monat 55 Franken von der Kreditkarte ab! Im Kleingedruckten verstecktes Abo. Das ist Diebstahl."
"Die Antwort des 'Experten' war ein Witz, das hätte ich auch googeln können. Dafür habe ich jetzt ein Jahresabo am Hals, aus dem ich nicht rauskomme."
"Habe sofort gekündigt, aber sie buchen weiter ab. Der Kundendienst sitzt im Ausland und versteht kein Deutsch. Muss jetzt meine Kreditkarte sperren lassen."
"Vorsicht! Wirkt seriös, ist aber eine Kostenfalle. Habe über 300 Franken verloren, bis ich die Abbuchungen bemerkt habe."
7. Infoscore
(Inkasso)
"Erhalte Mahnungen für eine SBB-Busse, die ich vor 3 Monaten bezahlt habe! Ich habe Belege geschickt, aber die drohen weiter mit Betreibung. Die lesen meine Briefe gar nicht."
"Die schlagen 180 Franken 'Verzugsschaden' auf eine 50-Franken-Rechnung drauf. Das ist rechtlich gar nicht haltbar, aber sie versuchen es mit Einschüchterung."
"Terrorisieren mich mit Anrufen im Büro und privat. Ich habe denen gesagt, die Forderung ist bestritten, aber sie machen psychischen Druck."
"Inkasso für eine Firma, bei der ich nie bestellt habe! Identitätsdiebstahl? Infoscore interessiert das nicht, die wollen nur Geld sehen."
8. Fust
(Elektro & Service)
"Habe einen Geschirrspüler gekauft, der nach 2 Wochen defekt war. Fust weigert sich, das Gerät zu tauschen. Ich warte seit 6 Wochen auf den Techniker. Nie wieder Fust!"
"Wollte Garantie geltend machen. Im Laden hiess es frech: 'Sie haben den Bon verloren, da können wir nichts machen', obwohl ich im System registriert bin. Null Kulanz."
"Habe online bestellt mit 'Lieferung morgen'. Nichts kam. Nach 10 Anrufen in der Warteschleife hiess es: 'Artikel nicht lieferbar'. Geld habe ich bis heute nicht zurück."
"Der Verkäufer hat mir eine teure Zusatzversicherung aufgeschwatzt, die angeblich alles deckt. Jetzt habe ich einen Schaden und die Versicherung zahlt keinen Rappen. Alles Lügen."
9. Paycon AG
(Handyrechnung)
"Auf meiner Swisscom-Rechnung tauchen plötzlich 40 Franken von Paycon auf. Ich habe keine Ahnung wofür! Angeblich irgendwelche Premium-SMS."
"Mein Sohn hat beim Spielen am Handy versehentlich auf Werbung geklickt. Jetzt haben wir ein Abo für 10 Franken pro Woche. Paycon stellt sich tot."
"Habe das Abo sofort gestoppt, aber Paycon will das Geld für den laufenden Monat nicht erstatten. Das ist Abzocke von Minderjährigen."
"Swisscom sagt, sie seien nur das Inkasso, ich müsse mich an Paycon wenden. Paycon ist telefonisch nicht erreichbar. Man wird im Kreis geschickt."
10. Parkon
(Privat-Bussen)
"Soll 80 Franken Umtriebsentschädigung zahlen, weil ich 2 Minuten auf einem Privatplatz stand, um jemanden aussteigen zu lassen. Das ist Wegelagerei!"
"Habe nie einen Zettel an der Scheibe gehabt, jetzt kommt direkt ein Inkasso-Brief mit 150 Franken Gebühren. Das ist Nötigung."
"Die lauern einem auf! Der Kontrolleur hat gewartet, bis ich weg war, und dann das Foto gemacht. Reine Geldmacherei."
"Drohen sofort mit Richteramt und hohen Gerichtskosten. Habe bezahlt aus Angst, obwohl ich im Recht war."
11. Conforama
(Möbel)
"Sofa im Oktober bestellt, Lieferzeit 4 Wochen. Jetzt ist März und ich habe immer noch kein Sofa. Kundendienst vertröstet mich jede Woche neu."
"Schrank kam an, aber ohne Schrauben und Scharniere. Bin 3x in die Filiale gefahren, keiner fühlt sich zuständig. Habe jetzt einen Haufen Holz im Wohnzimmer."
"Gutschein funktionierte im Onlineshop nicht. Hotline sagte 'Gehen Sie in den Laden'. Im Laden sagten sie 'Gilt nur online'. Ein Irrenhaus."
"Habe storniert und warte seit 2 Monaten auf die Rückzahlung von 1'200 Franken. Conforama arbeitet mit meinem Geld!"
12. Die Post
(Logistik)
"Ich war den ganzen Tag zuhause! Der Pöstler hat nicht mal geklingelt, sondern direkt den Abholschein eingeworfen. Ich bin gehbehindert und kann das Paket nicht abholen."
"Einschreiben mit wichtigem Inhalt ist verschwunden. Nachforschungsantrag wurde einfach geschlossen mit 'nicht auffindbar'. Entschädigung? Ein Witz."
"Für ein Geschenk aus Deutschland (Warenwert 40 Euro) musste ich an der Tür 38 Franken Gebühren zahlen. Das sind fast 100% Aufschlag! Reine Abzocke."
"Habe Nachsendeauftrag bezahlt, aber die Post landet immer noch im alten Briefkasten bei den Nachmietern. Datenschutz existiert für die Post wohl nicht."
13. Coop
(Detailhandel)
"Habe meine gesammelten Supercard-Punkte für eine Prämie eingelöst. Prämie kam nie an, Punkte sind weg. Kundendienst antwortet nicht auf Mails."
"In der Gemüseabteilung flogen Fruchtfliegen über den schimmligen Erdbeeren. Habe das Personal darauf hingewiesen, Reaktion: Schulterzucken."
"Aktionspreis am Regal stimmte nicht mit der Kasse überein. Musste 10 Minuten warten, bis mir die Differenz ausgezahlt wurde. Passiert ständig!"
"Habe Fleisch für Fondue Chinoise vorbestellt. Bei Abholung war nichts da. Stand an Weihnachten ohne Fleisch da. Danke für nichts!"
14. Sunrise
(Telekommunikation)
"Habe mein Abo fristgerecht gekündigt und eine Bestätigung erhalten. Trotzdem buchen sie seit 4 Monaten weiter ab und schicken Mahnungen."
"Wurde am Telefon zu einem Wechsel auf Glasfaser überredet. Seit der Umstellung habe ich weder Internet noch Festnetz. Techniker kommt erst in 2 Wochen."
"Rechnung ist plötzlich 20 Franken höher. Angeblich ist mein 'Rabatt abgelaufen', wovon beim Vertragsabschluss nie die Rede war."
"Kundendienst ist eine Katastrophe. Man hängt 45 Minuten in der Warteschleife und wird dann einfach aus der Leitung geworfen."
15. Inkasso (Allgemein)
(Inkassoforderungen)
"Erhalte Drohbriefe von 'Riverty' für eine Zalando-Rechnung, die ich retourniert habe. Die fordern Geld für Ware, die ich gar nicht habe!"
"Inkassobüro ruft meine Nachbarn an und fragt nach mir! Das ist eine Verletzung meiner Privatsphäre und Rufmord."
"Soll Verzugszinsen von 15% zahlen plus 'Bonitätsprüfungskosten'. Habe mich erkundigt, das ist illegal. Die versuchen es einfach."
"Drohen mit Lohnpfändung, obwohl noch nicht mal ein Zahlungsbefehl da ist. Die spekulieren auf die Angst der Leute."
16. Paidwings
(Dating-Vertrag)
"Habe auf der Kreditkartenabrechnung Abbuchungen von 'pdws.ch' entdeckt. 149.- Franken! Ich kenne diese Firma nicht."
"Wollte mich bei einem Portal abmelden, aber es gibt keinen Button. Man muss einen Brief in die Schweiz schicken. Reine Schikane."
"Inkasso Auer Witte Thiel terrorisiert mich mit Briefen aus München. Die Forderung steigt jeden Monat."
"Habe vor einem Jahr gekündigt, jetzt fangen die Abbuchungen plötzlich wieder an. Betrügerbande!"
17. Date4Friend
(Dating-Vertrag & Senioren-Falle)
"Habe mich auf 'Seniorendatingagentur' angemeldet. Plötzlich soll ich eine VIP-Mitgliedschaft für 400 Franken abgeschlossen haben. Ich wollte das nie!"
"Seite wirkt seriös, ist aber eine reine Abofalle. Man sieht keine Preise, bis die Rechnung kommt."
"Drohen alten Leuten mit Gerichtsvollzieher. Meine Mutter hat aus Panik bezahlt. Das ist unmoralisch."
"Kein Impressum, keine Telefonnummer. Nur eine Briefkastenfirma, die Rechnungen verschickt."
18. Phoenix Rent
(Mietwagen)
"Monate nach der Miete kam eine Rechnung über 800 Franken für einen angeblichen Kratzer. Ich habe Protokoll, dass alles ok war! Die versuchen es einfach."
"Habe Kaution von 2000 Franken hinterlegt. Warte seit 3 Monaten auf die Rückzahlung. Mails kommen als unzustellbar zurück."
"Habe nie ein Auto gemietet, bekomme aber Inkasso-Post. Identitätsdiebstahl oder Fehler im System?"
"Zusatzgebühren für 'Reinigung' abgebucht, obwohl das Auto sauber war. Keine Beweisfotos, nichts."
19. Parship
(Dating-Vertrag)
"Habe Kündigungstermin um einen Tag verpasst. Jetzt hat sich der Vertrag um 12 Monate verlängert! Kosten: fast 800 Franken. Das ist Wucher."
"Wollte nach 3 Tagen widerrufen. Parship verlangt 300 Franken 'Wertersatz' für 5 Kontakte, die ich angeklickt habe. Das ist keine Partnersuche, das ist Abzocke."
"Automatische Verlängerung war im Kleingedruckten versteckt. Fühle mich getäuscht."
"Inkasso droht massiv. Habe Angst vor einem Betreibungs-Eintrag."
20. Qualidates
(Dating-Vertrag)
"Jeden Monat 39.90 CHF Belastung von 'Qualid AG'. Ich weiss nicht wofür! Bank musste Karte sperren."
"Habe auf 'Bumszeit.com' nur geschaut. Ein Klick und man hat ein Abo. Keine Bestätigung, nichts. Nur die Rechnung."
"Support reagiert nicht auf Kündigung. Die buchen einfach weiter ab, bis man die Karte sperrt."
"Dubiose Dating-Seiten mit Fake-Profilen. Man zahlt für Chatbots."
21. C-Date
(Dating-Kündigung)
"Kündigung per Mail wird ignoriert. Sie behaupten, die Mail sei nie angekommen. Nur Einschreiben zählt, aber das sagen sie einem nicht."
"Profil lässt sich nicht löschen, solange angeblich eine 'offene Forderung' besteht. Ein Teufelskreis."
"Inkasso Fairmount verlangt Fantasiegebühren für Mahnungen, die ich nie erhalten habe."
"Locken mit 'Gratis testen', dann schnappt die Abo-Falle zu. Sehr intransparent."
22. Swisscom
(Provider)
"Bin umgezogen. Swisscom hat am alten Ort zu früh abgestellt und am neuen Ort ging tagelang nichts. Ich arbeite im Homeoffice!"
"Zahle die höchsten Preise der Schweiz, aber der Service wird immer schlechter. Man wird im Shop arrogant behandelt."
"Wollte Abo downgraden. Ging angeblich nicht, wurde hingehalten. Kündigen ist ein Spiessrutenlauf."
"Mir wurde 'Cyber-Schutz' und 'Blue TV' ungefragt aufgeschaltet. Habe es erst auf der Rechnung gemerkt."
23. The Casual Lounge
(Dating-Inkasso)
"Habe mich nur angemeldet um zu schauen. Jetzt Bombardement mit Mahnungen und Inkasso-Drohungen."
"Die Profile dort sind fake. Man schreibt mit Animateuren, nicht mit echten Frauen. Reine Geldverschwendung."
"Anwälte aus München schicken Briefe in die Schweiz. Wirken sehr bedrohlich."
"Komme aus dem VIP-Abo nicht raus. Kündigungsbutton ist fake."
24. Interdiscount
(Garantie)
"Laptop zur Reparatur gebracht (Garantie). Nach 4 Wochen kam er zurück: 'Kein Fehler gefunden'. Zuhause eingeschaltet: Gleicher Fehler!"
"Wollte defekten Kopfhörer tauschen. Mitarbeiter war extrem unfreundlich und unterstellte mir, ich hätte ihn kaputt gemacht."
"Personal im Laden hat null Ahnung von den Produkten. Lesen nur vom Schild ab."
"Online bestellt, Ware war gebraucht (Retoure), obwohl als 'Neu' verkauft."
25. Salt
(Netz & Vertrag)
"Karte zeigt 'sehr guter Empfang', aber ich habe zuhause null Netz. Sonderkündigung wird verweigert. Zahle für nichts."
"Rechnung ist jeden Monat anders. Irgendwelche Gebühren, die keiner erklären kann."
"Aggressive Werbeanrufe von Callcentern im Namen von Salt. Habe 10x gesagt 'kein Interesse', sie rufen weiter an."
"Nach Vertragsende wurde mir noch ein ganzer Monat berechnet. Salt weigert sich, das zu korrigieren."
(Hinweis: Alle Namen und persönlichen Daten wurden anonymisiert. Die Beispiele stammen aus echten Fallschilderungen, Chat-Auszügen und juristischen Mandaten des Jahres 2025.)
Wir hoffen natürlich, dass Sie 2026 von Fake-Shops, liebestollen Bots und Mahnungen verschont bleiben. Und wenn alles nichts hilft, stehen wir Ihnen sehr gerne zur Seite.
Hier teilen wir auch die Top Fragen und Reklamationen zur Reklamationszentrale
Top 8 Anliegen an die Reklamationszentrale (Top 10 wurde zusammengefasst, weil sich mehrere Punkte stark ähneln):
Fragen an die Reklamationszentrale
Top 8 Anliegen & Feedback
- Vertrauensfrage (Platz 1): "Seid ihr seriös?" – User sind durch Fake-Shops hyper-sensibel.
- Kosten (Platz 2): Die Erwartung, dass Hilfe gratis sein muss ("Staats-Service?").
- Telefon (Platz 3): Der Wunsch, mit einem Menschen zu sprechen statt zu tippen.
- Lob & Dank (Platz 4): Erleichterung, wenn die Warnliste geholfen hat.
| Rang | Anliegen / Thema | Interpretation |
|---|---|---|
| #1 | Vertrauensfrage ("Seid ihr seriös?") | Der Misstrauens-Effekt. Da viele User gerade von einem Fake-Shop betrogen wurden, sind sie hyper-sensibel. Sie fragen im Chat: "Seid ihr echt oder auch Fake?", "Gehört ihr zum Kassensturz?". |
| #2 | Kritik & Fragen zu Kosten | Die Gratis-Erwartung. Viele User erwarten einen kostenlosen Staats-Service. Kommentare wie "Warum muss ich zahlen?" oder Vorwürfe ("Geldmacherei") sind häufig, wenn sie merken, dass juristische Hilfe kostet. |
| #3 | Wunsch nach Telefon-Support | Der "Mensch"-Faktor. User sind verzweifelt und wollen nicht tippen. Die Frage "Kann ich euch anrufen?" ist omnipräsent. Das Fehlen einer prominenten Hotline ist ein grosser Schmerzpunkt. |
| #4 | Lob & Dank | Die Erleichterung. Wenn geholfen wurde (oder die Warnliste vor einem Kauf bewahrt hat), ist die Dankbarkeit gross ("Danke, dass es euch gibt!", "Super Service"). |
| #5 | Status-Abfragen | Die Ungeduld. Bestehende Kunden fragen oft: "Wie steht es um meinen Fall?". Dies deutet auf Bedarf an automatisierten Updates hin. |
| #6 | Suche nach Anwalt | Der Eskalations-Wunsch. User fragen gezielt nach "Jurist" oder "Anwalt", weil sie wissen, dass ein einfacher Brief nicht mehr reicht (z.B. bei Obligo). |
| #7 | Erklärung des Ablaufs | Die Unsicherheit. "Was passiert, wenn ich das Formular ausfülle?", "Gibt es eine Garantie?". User verstehen den Prozess teils nicht sofort. |
| #8 | Feedback zur Warnliste | Der Community-Beitrag. User melden neue Fake-Shops oder bedanken sich spezifisch für die Warnung vor einer bestimmten Seite. |